Flitterwochen Teil 1: Eintauchen in Indien

Während die einen Brautpaare in ihren Flitterwochen zum Entspannen auf idyllische Inseln verreisen und sich puren Luxus gönnen, packen die Baeren ganz unkonventionell ihre Rucksäcke und starten ein Abenteuer: Ein Monat Backpacken in Kerala (Südindien) und im Süden Sri Lankas – was aber Idylle, Entspannen, teilweise auch Luxus und vor allem abwechslungsreiche Erlebnisse nicht ausschliesst. Die folgenden Blogeinträge drehen sich um unsere Flitterwochen, denn schliesslich gehören diese auch zur Baerenhochzeit.

Die Tage vor unserer Abreise sind stressig und die Nächte kurz. Ich will den Content der neuen Baerenhochzeit Webpage plus das Marketingkonzept inkl. Flyer noch fertig machen. Zudem stehen Photobooth-Vermietungen, Packen, Bloggen und Kickoff bzw. der Abschluss weiterer Projekte an. Umso mehr bin ich froh, dass Fabienne die Feinplanung unserer Flitterwochen übernimmt. Also steige ich am Abend des 8.12.17 hundemüde ins Flugzeug und weiss, bis auf ein paar Eckdaten, nicht, was uns erwarten wird.

Nach einem relaxten Flug landen wir am 9.12.17 frühmorgens in Kochi und werden zum Glück vom Hotelbesitzer abgeholt und in das nahegelegene und ruhige Pearl Spot gefahren – ein bisschen Luxus muss sein. Erst mal ankommen, relaxen, unsere Sauberkeitsstandards herunterfahren und uns mit einem Walk ins „Zentrum“ (flughafennaher Vorort von Kochi) auf Indien einstellen. Tags darauf chillen wir mit Buch und Kokosnusswasser im ruhigen Garten bzw. befahren den Backwater-Fluss zusammen mit dem lustigen Besitzer auf seinem Boot und wagen sogar einen Schwumm im tropischen Gewässer (wo wir Otter, Fische, Kleiderwaschende Inderinnen, Fischer, badende Inder und Vögel beobachten konnten). Nachdem wir am Vorabend unser leckeres (und unter CHF 7 günstiges) Curry Dinner auf Gutheissen des Hotelbesitzers beim Lieferservice bestellt haben, entschliessen wir uns heute für ein Essen im „Zentrum“ – schliesslich wollen wir die indische Küche, die wir beide ja so sehr mögen, vollends auskosten. Der Hotelbesitzer meint, er hätte eine gute Empfehlung und würde uns zu einem Restaurant fahren. Als wir bestellen merken wir, dass es der gleiche Ort ist, wo wir gestern bestellt hatten  – so viel zur Abwechslung und zur Denkweise der Inder.:-) Tags darauf, am 11.12.17, brechen wir mit dem öffentlichen Bus in die Berge nach Munnar auf (4 Stunden Busfahren) und erleben nebst der Odyssee, bis wir einen funktionierenden Bancomaten finden, eine äusserst halsbrecherische, hup-, kurven- und überholmanöverreiche Busfahrt. Welcome to India!

Munnar ist vom Klima her frisch, darum gedeihen der Tee und der Tourismus dort so gut (ein Mix aus alternativen westlichen Yogafans, bergbegeisterten Touristen und reichen Inderfamilien). Wir tauchen zwei Tage voll ein: Teeplantagenbesichtigung mit dem Tuck Tuck bis zur feucht-neblig-kühlen Top Station, ausgedehnte frühmorgendliche Yogastunden in unserem schönen Hotel, Gardenwalk mit laufmüden Indern, lustiger Kochkurs (Tomaten an Kokosnusssauce und Bohnencurry) sowie eins unserer Highlights: Essen aus einem Bananenblatt von Hand im einheimischen Lokal. Unsere Flitterwochen sind auch eine Reise der Dankbarkeit und des Gebens. So verteilen wir überall immer wieder mitgebrachte Schweizer Schokolade und alte Kleider an Leute, welche Freude daran haben bzw. diese brauchen können und spenden hier und dort auch kleinere Beträge an Bettler (wir haben unseren Hochzeitsgästen versprochen, dass wenn sie einen Zustupf an unsere Flitterwochen geben wollen, wir einen Teil davon spenden und in gute Zwecke investieren werden – dazu später noch mehr).

Am 13.12.17 fahren wir ca. 6 Stunden mit dem „Local Bus“ zurück ins tropische Klima nach Alappuzha, wo – wegen der henkerischen Fahrweise und der kurvenreichen Strasse  – einige Touristen bleich und mit ihrem Mageninhalt verpackt in Plastiksäckchen aussteigen. Wir haben gottseidank einen strategisch guten Platz vorne im Bus mit Weitsicht gewählt, damit wir mit den Augen der Strasse folgen und jeglichen Schwindel ausbalancieren konnten. Kaum im günstigen, eher schmuddeligen und nicht Honeymoonträchtigen Hostel eingecheckt, bricht ein starker Regen nieder – dabei wollten wir am nächsten Tag eine lauschige Fahrt auf einem Hausboot in den Backwaters geniessen… Die Wettervorhersage zeigt sogar drei Tage Regen an. Zum Glück irrt sie sich (Hand aufs Herz, seit unserer Hochzeit sind wir wettertechnisch stets optimistisch) und siehe da am nächsten Morgen begleitet uns die strahlende Sonne, während wir am Hafen gefühlte 100 Hausboote besichtigen, um das Richtige für unsere Kreuzfahrt in den Backwaters (verzweigtes Flusssystem ins Landesinnere) auszuwählen. Wie deren Preise sind auch die traditionellen Hausboote alle etwa ähnlich – sie unterscheiden sich geringfügig in Grösse und Ausstattung. Sofaliegen, lautstarke Stereoanlage, sinnloser TV, einfache Küche und teilweise etwas schmuddelige Zimmer mit Klo/Kaltwasserdusche gehört immer dazu. Ein über eine Treppe zu erreichendes Oberdeck ist optional. Nach längerem Evaluieren wählen wir das mit dem besten Preis-Freundlichkeits-Leistungsverhältnis. Eine gute Wahl, wie sich herausstellt, als wir um 11.30 Uhr im Konvoi mit dutzenden anderen Hausbooten in die palmengesäumten Backwaters tuckern: Die Crew ist aufgestellt und wir werden kulinarisch verwöhnt. Während wir oben auf den Sofas chillen, steuert uns der Kapitän vorbei an einfachen Hütten am Wasser, am Alltag der Backwater-Leute, an Palmen sowie an ruhigen Landschaften, Reisfeldern und anderen Booten. Ein Genuss! (Obwohl wir uns manchmal etwas wie im Zoo vorkommen während wir auf dem Boot fläzen und die Einheimischen begaffen). Die Nacht auf dem Boot im stickigen Zimmerchen ist nicht ganz so erholsam, wie erhofft, doch das leckere indische Frühstück macht uns wieder fit.

Als wir am sonnigen 15.12.17 wieder am Hafen anlegen, warten bereits die nächsten Touristen auf ihre Bootstour und wir beschliessen spontan einen Abstecher ins Ashram von Amma zu machen (die Guru-Inderin, welch weltweit über 30 Millionen Menschen umarmt hat), um uns von ihr umarmen zu lassen.

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Verlobungsring kaufen

Vergangene Woche habe ich mich in die Berge zurückgezogen und intensiv an meinem neuen Ratgeber Buch der Verlobung geschrieben. Vorweg: Es kommt gut… braucht aber noch etwas Zeit.:-) Dabei habe ich selbstverständlich auch meinen eigenen Heiratsantrag nochmals Revue passieren lassen und mich gefragt, wo die grössten Schwierigkeiten waren. Sobald ich die Idee zum Antrag hatte, lief die Planung fast wie von selbst. Auch die Worte, die ich sagen wollte, fand ich ziemlich rasch. Respekt vor dem Tag des Antrags, dass ich supernervös sein könnte oder etwas schiefgeht, hatte ich auch nicht, da ich mir die Technik des Visualisierens zu Nutzen machte (mehr über dieses spannende Thema gibt’s dann im Buch). Was aber schwierig war und worüber ich bei meinen Recherchearbeiten zum Buch auch immer wieder gestolpert bin, ist der Kauf des Verlobungsrings und die damit verbundenen Fragen, die man sich stellen muss.

Nicht, dass mich die vielen Fragen verrückt gemacht hätten, nein. Ich habe Fabiennes Schmuckvorlieben schon ziemlich lange heimlich beobachtet und wusste, dass sie einen dezenten Solitär in Weissgold mit Diamant mag. Etwas schwieriger war es, mir den Ring vorzustellen – also bin ich losgezogen und habe die Schaufenster und Auslagen von Juwelieren abgeklappert. Ich war überwältigt von der Vielfalt der Ringe und konnte mich erst mal nicht entscheiden. Viele Fragen gingen mir durch den Kopf: Stimmt die Qualität? Auf welche Finessen würde Fabienne Wert legen? Wo habe ich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Ich entschied mich, diese Fragen erst mal beiseite zu schieben. Denn viel schwieriger war es, die richtige Grösse des Ringes herauszufinden. Also habe ich mir bei einer guten Gelegenheit einen ihrer Ringe, den sie oft trug, heimlich ausgeliehen. Sie hatte ihn abgelegt und neben dem Bett platziert. Schwupps war er bei mir und prompt hat sie ihn am nächsten Tag gesucht und sich über ihre Schusseligkeit geärgert. Natürlich habe ich ihn umgehend ausmessen und auf einem Blatt Papier mit einem spitzen Bleistift nachgezeichnet… falls Fabienne mich darauf angesprochen hätte und ich ihn schnellstmöglich wieder hätte platzieren müssen. Doch sie hat mich nicht verdächtig, so dass ich zu einem Juwelier gehen konnte, wo er ihn mit einem Ringstock professionell ausgemessen hat. Und plötzlich fand sie den Ring wieder in der Wohnung.

Nachdem ich den Verlobungsring bestellt hatte, hiess es erst mal warten. Ich erhielt den Ring gottseidank noch rechtzeitig vor dem Heiratsantrag, der an meinem Geburtstag geplant war. Nach dem geglückten Heiratsantrag stellten wir jedoch fest, dass der Ring trotz meinen Messungen etwas zu gross war. Nun begann die Odyssee. Zuerst gingen wir zu diversen Goldschmieden und liessen uns beraten. Dann versuchten wir mit einem feinen Plättchen, welches um den Ring geklammert wurde, den Ring kleiner zu machen. Dieses war jedoch unbequem, fiel schon nach wenigen Tagen ab und war verloren. Dann liessen wir ihn professionell kleiner machen. Das Resultat war aber nicht befriedigend und wir mussten nochmals vorbeigehen, um ihn noch etwas kleiner zu machen. Dann endlich passte der Ring!

Hätte ich damals schon das MEISTER Verlobungsring Sorglos Paket für den Mann gekannt, wäre der Ringkauf wohl weniger aufwändig gewesen. Nebst dem, dass alle Fragen zum Verlobungsring beantwortet werden, kann man bequem und einfach auf der Website von MEISTER die Ringe im 3D-Konfigurator anschauen und bei Bedarf jederzeit Unterstützung von einem fachkundigen Berater erfragen. Intuitive Filter auf der Website helfen einem problemlos den richtigen Ring zu finden – schliesslich soll mit ihm ja ein Herz erobert werden! Und das Geniale ist, dass man den Ring mit dem Sorglos Paket im Nachhinein kostenlos vergrössern oder verkleinern kann. Das hätte mir bzw. uns so einige Mühe erspart – denn es passiert sehr oft, dass man sich in der Grösse leicht irrt. Die Einzelanfertigung und Lieferung des Rings dauert im Übrigen nur ca. 30 Tage! Bis zum 30. November 2017 können alle noch vom 10% Preisvorteil profitieren. Das Ganze gibt es auf dem MEISTER Onlineshop oder bei einem MEISTER Premium Partner.

Dieser Blogeintrag ist in Kooperation mit der Manufaktur Meister entstanden. Er entspricht jedoch voll und ganz meiner eigenen Meinung. Vielen Dank für das Bildmaterial, welches für diesen Blogeintrag zur Verfügung gestellt wurde.

Willst du mich heiraten?

Heiraten ist im Trend – aber auch Verlobungen werden immer aufwändiger geplant und ausgedehnter zelebriert. Nicht dass es hier um unsere Verlobungs-Story von vor etwas mehr als zwei Jahren geht – die könnt ihr nämlich in meinem allerersten Blogeintrag nachlesen. Vielmehr widme ich mich, glücklich verheiratet und 27 Blogeinträge später, diesem Thema, weil es noch immer keine zusammengefassten und gescheiten Informationen, Inspirationen (ausser Youtube) und Anleitungen zum Heiratsantrag gibt. Das soll sich nun ändern… denn gegenwärtig schreibe ich ein unterhaltsames, plakatives und sehr direktes E-Book darüber, wie du deinen Heiratsantrag und die Verlobung richtig planst. Eine erste Inhaltsübersicht für die Neugierigen gibt’s hier. Und falls ihr eine gute, spannende, peinliche oder romantische Verlobungsstory beizutragen habt, meldet euch unbedingt bei mir. In diesem Blogeintrag findet ihr zehn wichtige Fragen, die ihr euch selbst stellen müsst vor der grossen und alles entscheidenden Frage „Willst du mich heiraten?“. Zudem gibt’s weiter unten einen Link, wo ihr ein Gratis E-Book zum Heiratsantrag downloaden könnt.

  1. Ist eure Beziehung so weit, dass ihr gemeinsam einen grossen Schritt weitergehen könnt?
  2. Hast du genügend Inspirationen, damit du den perfekten Antrag planen kannst, der zu euch passt?
  3. Wie willst du den Antrag machen (öffentlich, privat, pompös, einfach, modern, traditionell, …)?
  4. Wann willst du den Antrag machen (im nächsten Urlaub, an einem gemeinsamen Datum etc.)?
  5. Wo willst du den Antrag machen (gemeinsamer Ort, im Urlaub, unter vier Augen, in der Öffentlichkeit)?
  6. Kennst du die Ring Grösse, damit du den Verlobungsring kaufen kannst?
  7. Hast du alle Information zusammen, um mit Planen und Vorbereiten zu beginnen?
  8. Ist der Plan gut durchdacht und halten alle Involvierten (inkl. du) dicht?
  9. Kennst du dich selber gut genug, damit du am Tag des Antrags Ruhe bewahren kannst?
  10. Bist du bereit den Antrag durchzuziehen?

Falls du noch mehr Geheimnisse und Tipps zum Heiratsantrag erfahren möchtest bist du auf der richtigen Seite. Bis mein Buch fertig ist, habe ich nämlich für dich noch mehr Informationen zum Thema Heiratsantrag und Verlobung in einem kostenlosen Preview meines E-Books zum Hochzeitsantrag zusammengetragen. Dies kannst du hier gratis downloaden, indem du dir meinen kostenlosen Newsletter abonnierst. Und falls du Inspiration, einen Sparringspartner bei der Planung oder Unterstützung für einen exklusiven Heiratsantrag suchst, bin ich dir gerne behilflich. Melde dich unverbindlich bei mir…

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Kostenloses E-Book mit den 10 wichtigsten Fragen zum Heiratsantrag

Beitragsbild: http://www.pixabay.com

Entspannte After-Wedding-Days und die Überraschung zuhause…

Nach dem Beitrag zum BigLove Event nun die Fortsetzung und zugleich vorerst letzte Episode der Baerenhochzeit, nämlich die Tage auf Mallorca nach dem unvergesslichen Fest. Taucht mit mir nochmals ein in den Teil 3 der Baerenhochzeit, nach der grossen Feier…

Die ganze Finca ist schon wieder mehr oder weniger hellwach, als mich Fabienne mit einem Anti-Hangover Zaubertrank nach der rauschenden Party am 2.7.17 wieder zum Leben erweckt. In gerade mal 30 Minuten beginnt unser After-Wedding-Brunch auf dem nahegelegenen Golfplatz Vall d’Or. Na dann nichts wie unter die Dusche, denn als frisch vermähltes Brautpaar sollten wir nicht die Letzten sein. Ich habe einen Kater – aber das ist normal nach solch einem rauschenden Fest. Toll wars! Noch freue ich mich nicht wirklich auf den Brunch und hätte mir gewünscht, diesen anstatt um 10.30 Uhr erst ab 14.00 Uhr angesetzt zu haben. Doch mit dem ersten Tomaten Mozzarella Toast, einem innovativen weichgekochten Ei mit Trüffel und Spinat im Brot eingebacken sowie einem grossen Glas Wasser geht es mir zusehends besser. Dem einen oder anderen Hochzeitsgast, der mit uns bis in die frühen Morgenstunden gefeiert hat, geht es nicht anders als mir. Geteiltes Leid ist halbes Leid.:-) Unsere Dankesrede wird aus katertechnischen Gründen kurzgehalten, ist aber trotzdem nochmals etwas emotional. Wir brunchen alle gemütlich, reden über die vergangenen Tage, witzeln übers Wetter, gehen nochmals zum Buffet, lassen die Party Revue passieren, lachen über meinen Kater und dass das halt dazugehört… Der gemeinsame Brunch mit der tollen Aussicht aufs Meer ist ein stilvoller Abschluss der Baerenhochzeit.

Am späteren Nachmittag, nachdem wir uns von den Gästen verabschiedet und uns nochmals bedankt haben, fahren wir zurück auf die Finca, um zusammen mit ein paar fleissigen Helferinnen und Helfer wieder den Urzustand herzustellen. Trotz dem ausgelassenen Feiern und den 80 Personen, die sich während dem Fest auf der Finca bewegten, stehen alle Steine noch aufeinander und die Finca ist im Nu wieder hergerichtet. Danach heisst es für mich erst mal nachschlafen…

Die After-Wedding-Days verbringen wir in Portocolom und gehen das Ganze seeehr entspannt an. Nebst viel Schlafen begleichen wir noch offene Rechnungen mit den Dienstleistern, verbringen friedliche Sonnentage auf der Insel und geniessen das schöne nachhochzeitliche Gefühl. Während von Tag zu Tag immer wieder Hochzeitsgäste abreisen, welche auch noch ein paar Tage Urlaub angehängt hatten, halten wir die Stellung, besuchen Märkte, liegen am Strand oder gehen mit Freunden Essen. Fast wie Flitterwochen – doch die Richtigen kommen dann im Dezember. Am Freitag 7.7.17 treffen wir nochmals unsere Fotografin im Westen der Insel in dem Küstenort Banyalbufar für ein After-Wedding-Shooting am Meer. Abermals schlüpfen wir in unser Wedding-Outfit und zeigen unsere besten Posen. Es entstehen wunderschöne, sinnliche und verspielte Fotos, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte. Ein After-Wedding-Shooting – so ganz ohne Stress und Druck – kann ich übrigens allen empfehlen!

Fotos by Tali photography

Alles hat ein Ende – auch der Baerenhochzeit Trip nach Mallorca. So fliegen wir am Samstag 8.7.17 nach zwei unvergesslichen Wochen auf „unserer“ Hochzeitsinsel überglücklich und mit vielen schönen Erinnerungen zurück in die Schweiz. Zuhause angekommen, erwartet uns bereits die nächste After-Wedding-Überraschung: Eine Baereninvasion in unserer Wohnung! Die Trauzeugen haben sich für unser Nachhause kommen etwas ganz Besonderes und schönes einfallen lassen: Jeder Hochzeitsgast hatte die Möglichkeit irgend etwas baeriges beizusteuern.  Überall sind Baeren, wohin wir schauen… kleine Baerenspuren/Tazen aus Beton führen in die Wohnung, ein handgenähtes Baerenkissen auf dem Sofa, auf dem Klo sitzt ein grosser Teddybaer der ein Baerenbuch liest und Baerenklopapier hat, im Kleiderschrank winkt uns ein verschlafener Baer entgegen, Baerengadgets hier, Berner Mandelbaerli da, ein grosses Blumenherz in Logofarben, aus Frottiertücher geformte Baeren, im Gang macht ein grosser Eisbaer Yoga auf der Matte, Baeren ringen sich in der Küche um Honig (in Baerenflaschen nachtürlich), auf dem Bett ein Herz aus Rosen mit Baerengrüssen, Stoffbaeren klettern in den Palmen im Wohnzimmer herum, Baeren sitzen auf Stühlen, verstecken sich im Wäschekorb, Körbe voller Baeren- und sonstigen Geschenken… WOW, was für eine gelungene Überraschung! Es sind über 80 Baeren, Baerengeschenke, Baerenbilder, Bücher etc. zusammengekommen. Wir sind sprachlos. Herzlichen Dank an alle, die etwas zu dieser tollen Überraschung beigetragen haben!

Irgendwie sind wir froh, dass wir nicht grad wieder auf eine Hochzeitsreise aufbrechen müssen. Das wäre uns zu viel gewesen – denn unsere Hochzeit war ja schon mit Reisen verbunden. Aber jedes Paar soll selber abschätzen, wie es für sie am besten stimmt. Wir kommen erst mal zuhause an… Während Fabienne wieder Arbeiten geht, widme ich mich meiner Master Thesis und nehme mir ganz fest vor die Baerenhochzeit auf die sozialen Medien zu bringen. Das habe ich in der Zwischenzeit auch gemacht. Werdet Follower auf Facebook und Instagram, denn hier gibt’s fast täglich neue Fotos, Informationen und Tipps rund ums Heiraten:

www.facebook.com/baerenhochzeit

https://www.instagram.com/baerenhochzeit/

Trauringe aussuchen zum Erlebnis machen

Vielleicht ist es nicht gerade jedem Paar in die Wiege gelegt, seine Trauringe selber zu schmieden und gar noch ein Teil des Goldes dafür aus dem Bach zu waschen, wie wir das damals mit unseren Ringen gemacht haben. Ich wurde von vielen Lesern darauf angesprochen, ob es auch noch eine Variante zwischen unserer und dem einfachen Gang zum Juwelier gibt. Und die gibt es wirklich! Passend zu meinem vorletzten Post über die Hochzeitsmessen in der Schweiz, darf ich euch in diesem Blogeintrag einen ganz besonderen Event vorstellen, nämlich den BigLove Event am kommenden Wochenende (21./22. Oktober 2017) in Wollerau am Zürichsee, wo der Trauring im Mittelpunkt steht. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.01 BigLove Event

Der exklusive Trauring-Event

Nebst Erinnerungen, Fotos und Filmaufnahmen einer Hochzeit, gehören auch die Trauringe zu den Dingen, welche dem Paar nach dem Hochzeitsfest noch lange erhalten bleiben und Freude bereiten. Und nicht zuletzt bildet der Austausch der Ringe den emotionalen Höhepunkt jeder Hochzeitszeremonie. Daher sollten in meinen Augen den Ringen auch gebührend Beachtung geschenkt werden. Der kostenlose Event BigLove der Meister Manufaktur trägt diesem Anspruch Rechnung: er ist ausschliesslich der Trauringe gewidmet. Also nicht einfach eine Hochzeitsmesse, sondern DER einzigartige Event, wenn es um die Ringe geht.

Das besondere Erlebnis rund um den Trauring

In der Meister Manufaktur werden seit über 120 Jahren nach den individuellen Wünschen der Kunden Trauringe gefertigt. Swiss Made! Design, Qualität und Transparenz stehen dabei an oberster Stelle. Genau davon kann man sich am kommenden Samstag und Sonntag in Wollerau am Zürichsee gleich selbst überzeugen und live miterleben, wie Trauringe entstehen. Designer, Goldschmiede, Diamantgutachter, Juwelenfasser sowie weitere Spezialisten demonstrieren ihr Können und erklären gerne, worauf man beim Trauringkauf achten sollte. Des Weiteren werden in einer Premiere die exklusiven Trauring-Modelle von 2018 vorgestellt. Dem ist jedoch nicht genug – Meister bietet wie versprochen den Besuchern ein ganzheitliches Erlebnis rund um den Trauring: Schon die kostenlose Fahrt mit dem Oldtimer vom Parkplatz zur Manufaktur ist ein Highlight. Beim Welcome-Drink an der Bar heisst es dann erst mal ankommen, plaudern und zu den Klängen von Mr. Soulsax relaxen, bevor man sich die Entstehung der Ringe beim spannenden Rundgang durch die Ateliers anschauen kann. Weitere Überraschungen, wie z.B. ein kostenloses Shooting in einer Photobooth erwarten die Besucher. Doch auch vom Ambiente und der modernen Architektur her hat die Manufaktur Meister so einiges zu bieten. Und für all diejenigen, welche sich gleich für ihre Trauringe entscheiden, wartet am Wochenende vom 21. und 22. Oktober 2017 ein exklusives Geschenk: je einen 0,02 Karat Liebesdiamanten sowie je eine persönliche Lasergravur, als Fingerabdruck, Miniaturtext, Handlinien oder Gravur in der eigenen Handschrift im Wert von CHF 500.

Für alle, die sich bald das Jawort geben

Wie ihr erahnen könnt, ist der BigLove Event wirklich ein Aha-Erlebnis der bezaubernden Art – sinnlich, romantisch, unterhaltend und informativ. Nach dem Besuch in der Manufaktur sieht man die Trauringe nämlich in einem anderen Licht, denn man weiss was bei ihrer Entstehung alles dahintersteckt. Und das ist doch viel interessanter und persönlicher, als wenn man sich seine Ringe einfach beim Juwelier bestellt; aber auch etwas relaxter, als wenn man zwei Wochenenden im Fluss Goldwaschen muss.;-) Ein Besuch am BigLove Event am kommenden Wochenende lohnt sich für alle, die sich bald das Jawort geben möchten. Meldet euch kostenlos an und gewinnt mit etwas Glück sogar ein Wellness Weekend. Alle weiteren Informationen zum Trauring Event und zur Manufaktur Meister findet ihr unter www.biglove.ch, www.meisterschmuck.ch und www.happiness.ch

Dieser Blogeintrag ist in Kooperation mit der Manufaktur Meister entstanden. Er entspricht jedoch voll und ganz meiner eigenen Meinung. Vielen Dank für das Bildmaterial, welches für diesen Blogeintrag zur Verfügung gestellt wurde.

Baerenhochzeit Teil 2 – Die Party des Jahres

Während die Sonne langsam untergeht und die Hochzeitsgesellschaft an den Tischen um den Pool in ihren goldenen Glanz hüllt, macht sich bei uns der Hunger bemerkbar. Die ganze Anspannung, das lange Stehen, das Posen für die Fotografin, das Präsent-sein, das Küssen und nicht zu vergessen die Vorbereitungen am Morgen, geben ordentlich Appetit. Obwohl wir mit unseren beiden Apéros vor und nach der Zeremonie (und zum Notfall auch mit der süssen Candybar) dafür gesorgt haben, dass niemand hungern muss, kommt halt eben das Brautpaar nicht unbedingt ausgiebig zum Häppchen essen.

Nach der gekonnten Ansprache des Schwiegerpapas, voller lustigen Anekdoten aus Fabiennes Jugend und über die verrückte Idee des Brautpaares, auf Mallorca zu heiraten, eröffnen Fabienne und ich das Buffet. In guter Erinnerung an das Probeessen freuen wir uns sehr auf das Barbecue und schlagen so richtig zu bei Baba Ganoush, Safran Humus, Aioli, leckeren mediterranen Salaten, frischen Brotvariationen und allerlei Gegrilltem. Mmmmh, ich bekomme grad wieder Hunger, wenn ich an den Festschmaus denke. Das Essen ist bei Hochzeiten ja überhaupt nicht nebensächlich. Vergleichbar mit den Emotionen, den Freudetränen und dem Klatschen bei der Zeremonie, gehören abwechslungsreiches, zum Hochzeitsstil passendes, mit Liebe gekochtes und vor allem mehr als ausreichend vorhandenes Essen zu einer guten Hochzeit dazu. Wir sind froh, dass wir den richtigen Caterer gewählt haben, der diese Voraussetzungen gar übertrifft. Nach dem Essen werden wir noch mit einem Film mit Grüssen aus der Heimat sowie einem Quiz über meine Studienzeit in Rotterdam überrascht. Wir sind froh, dass sich die Gäste an unseren Wunsch gehalten haben, nur stilvolle Beiträge zu machen. Doofe Hochzeitsspiele hätten einfach nicht ins Ambiente gepasst und später werden Fabienne und ich uns sowieso noch zum Affen machen. Dazu gleich mehr…

Fotos by Tali photography

Mittlerweile ist es dunkel geworden und das blaugrüne Licht im Pool, der weiche Schein der Kerzen tragen zusammen mit der chilligen Hintergrundmusik und den angenehmen Gesprächen zu einem super Ambiente in einer lockeren Atmosphäre bei. Genauso, wie wir es uns vorgestellt haben. Der anfängliche unnötige Stress wegen dem Wetter ist längst vergessen und wir sind einfach nur glücklich, mit unseren liebsten Leuten zusammensitzen und feiern zu dürfen… Plötzlich ertönt das Gitarrenriff von Eye of The Tiger und die beiden Weddingcrasher rennen die Treppe hinunter und springen in den Pool – auch so eine Darbietung findet selbstverständlich an der Baerenhochzeit Platz.:-) Die Poolparty ist aber damit nicht eröffnet – noch nicht! Zuerst gibt’s nämlich die Hochzeitstorte und das Dessert. Beim traditionellen Anschneiden der Torte hat Fabienne die Oberhand – ganz nach dem Motto: „Der Mann hat vielleicht die Hosen an, aber die Frau sagt welche“. Während bei einem schokoladenakzentuierten Dessert (ich wollte das so :-)) das Abendessen langsam ausklingt, machen Fabienne und ich uns bereit für den Hochzeitstanz. Mittlerweile läuft unsere Baerenhochzeit Photobooth bereits auf Hochtouren und erste Beiträge mit lustigen Fotos füllen das Gästebuch, welches die Trauzeugen für uns organisiert haben.

Fotos by Tali photography

Im Vorfeld zu unserer Hochzeit habe ich allen immer erzählt, dass ich kein grosser Tanz-Fan bin und nur widerwillig und ausschliesslich für Fabienne einen Hochzeitstanz mache. Schliesslich kenne ich von anderen Hochzeiten den peinlichen Moment, wenn alle um das Brautpaar im Kreis stehen und der Mann steif und unwohl mit der Braut schaukelt. Nun gut… Trotz besuchtem Tanzkurs und vielen Stunden Üben beginnt auch unser Tanz etwa so. Nach ca. 30 Sekunden springt dann auch noch die Nadel des Plattenspielers vom DJ und die peinlich-rührende Hochzeitstanzeinlage findet abrupt ein Ende… Plötzlich ertönt „Let the beat control your body“ und von da an reihen sich unsere professionell einstudierten Kurz-Choreographien zu insgesamt 21 zusammengemixten Liedern aneinander: Bereits mit Britney Spears – Baby One More Time haben wir die Gäste mit ihrem Gelächter auf unserer Seite, während Fabienne dann zu David Guetta – Sexy Bitch mit einem lasziven Tanz ordentlich einheizt. Aber auch zu den 90er Klassikern, wie Culture Beat – Mr. Vain, Vengaboys – Boom Boom Boom Boom und MC Hammer – U Can’t Touch This geben wir alles. Nach einer kurzen Tango-Einlage à la Kriminal Tango von Peter Alexander und wildem Air-Drumming mit Leuchtstäbchen zu Safri Duo – Played A Life, setze ich mit einem verblüffenden Street Magic Zaubertrick noch einen drauf. Zum obligaten Dirty Dancing – Time of my Life, Psy – Gangam Style und einem Dance Remix von Helene Fischer’s Atemlos (extra für die Schwiegereltern) heizen wir mit verrückten Moves dem Publikum nochmals so richtig ein. Ein Auftritt der Kultfigur Flat Eric zu DJ Bobo’s Chihuahua darf ebenso wenig fehlen, wie die Macarena-, Disco Fever- und Let’s Twist Again-Choreographien. Die waghalsigen Drehfiguren zu Michael Bublé’s Everything bilden ein ausgeklügeltes und wieder romantisch endendes Finale unseres Crazy Weddingdance. Wir ernten tobenden Beifall der Hochzeitsgäste.:-)

Fotos by Tali photography

Wenn die ganze Anspannung, das Zeremonielle und das Essen vorüber sind, wünscht man sich eigentlich nur noch eine unvergessliche Fete. Doch die Party an einer Hochzeit ist, fast wie das Wetter, auch ein eher unplanbarer Aspekt. Wenn keine Stimmung aufkommt, dann spricht man schnell von einer laschen Hochzeit – und das möchte kein Brautpaar. Vielmehr will man mit den Gästen bis in die frühen Morgenstunden feiern, trinken, ausgelassen tanzen und Spass haben. Klar gibt es ein paar Kniffs, wie ein Crazy Weddingdance, den richtigen DJ und „sozial-dynamische Tricks“, um dies zu forcieren. Doch garantieren kann es niemand. Unser Hochzeitstanz, hat sicher ordentlich dazu beigetragen, dass die gemütliche Stimmung nach dem Essen vollständig auf „steile Party“ justiert wurde. Denn gleich im Anschluss zu unserer Darbietung tanzen restlos alle (!) Hochzeitsgäste zu den angesagtesten Partyliedern. Während an unserer Baerenbar reichlich Rum und das extra aus der Schweiz mitgebrachte Passaia ausgeschenkt wird (mein traditionsreiches Lieblingsgetränk) amüsieren sich die Gäste bei perfekter Feierlaune – wir hätten es uns nicht besser wünschen können! Der obligate Brautstrausswurf (anstatt des Blumenstrausses wirft Fabienne ein Straussenvogel-Plüschtier), die Wunschlieder der Gäste, viel Lachen und Tanzen, süffige Drinks, Polonaisen durch die Finca und andere lustige Einlagen, verrückte Photobooth Posen (auf den ausgedruckten Karten als perfektes Andenken für die Gäste zum Mitnehmen), Candybar- und vom Caterer servierte Midnight Snack Stärkung, ein wirklich fabelhafter DJ und zur frühen Morgenstunde mit dem harten Kern sogar noch ein Sprung in den Pool, machen die Baerenhochzeit zur Party des Jahres. Als einiges nach 5 Uhr morgens das letzte Lied erklingt, wird es bereits wieder hell und der DJ bekräftigt mein Fazit: „Das war in diesem Jahr seine mit Abstand beste Hochzeitsparty“.

Die Baerenhochzeit war noch viel schöner, als wir es uns je erträumt hätten. Die 1.5 Jahre intensive Planung und Vorbereitung haben sich gelohnt und waren zudem auch lehrreich für unsere Beziehung. Unser Dank geht an die Trauzeugen, an unsere Familien, an die Helferinnen und Helfer sowie an die reise- und feierfreudigen Hochzeitsgäste. Ohne die vielen professionellen Dienstleister im Vorder- und Hintergrund (Caterer, Dekoration, DJ und Technik, Foto- und Videografen, Bustransport etc.) sowie die toleranten Fincabesitzer, welche die Baerenhochzeit auf ihrer traumhaften Hasta la Vista möglich gemacht haben, wäre ein solch wunderbares Fest mit vielen schönen Erinnerungen und glücklichen Gästen nicht zustande gekommen. Danke auch an meine treuen Follower dieses Blogs. Ich verspreche euch auf http://www.baerenhochzeit.ch geht’s weiter mit vielen spannenden Posts rund um das Thema Hochzeit. Wenn ihr Themenwünsche habt, dann schreibt mir ein E-Mail auf alex.baer@gmx.ch. Und wenn euch meine Beiträge gefallen, dann schenkt mir einen Like und teilt sie fleissig auf Facebook und Instagram. Vielen lieben Dank!!!

Schweizer Hochzeitsmessen 2017/2018

Während wir gespannt auf Teil 2 der Baerenhochzeit, mit – so viel verrate ich euch schon – der Party des Jahres warten, gibt es aus aktuellem Anlass einen Blogeintrag mit einer detaillierten Übersicht über die Hochzeitsmessen in der Schweiz. Der Herbst und Winter ist ja bekanntlich die Zeit, wo sich verlobte Brautpaare inspirieren lassen und schlau machen über Details zu ihrem Hochzeitsfest, dass sie dann in der wärmeren Jahreszeit mit ihren Liebsten feiern wollen. Damit ist auch schon das Wichtigste gesagt: Eine Hochzeitsmesse bietet euch die Möglichkeit die Dinge real zu sehen, mit Dienstleistern zu sprechen und Giveaways zu sammeln :-), anstatt auf Pinterest, Instagram, unzähligen Webpages oder aus den Jahren gekommenen Hochzeitsplanungsbüchern Informationen zusammenzusuchen.

Beim Nutzen des Besuchs einer Hochzeitsmesse spalten sich jedoch die Gemüter. Die einen finden es amüsant einen ganzen Tag mit der Trauzeugin durch den „Hochzeitsmarkt“ zu schlendern, die anderen sind nach dem Besuch noch verwirrter und ratloser als vorher. Bei unserer Hochzeit z.B. hat der Besuch nicht wirklich viel gebracht, da wir mit unserer Baerenhochzeit auf Mallorca schlussendlich etwas aus der Reihe getanzt sind. Doch ich habe Freunde und Bekannte, die haben auf einer Messe ihren Fotografen, DJ oder ihre Traumlocation gefunden. Gebt den Messen eine Chance – schliesslich kann es auch ein unterhaltsamer Zeitvertreib sein, wenn es draussen neblig und kalt ist. Und etwas Inspiration hat noch niemandem geschadet. Meine fünf Ratschläge und Tipps für den Messebesuch:

  • Klarheit über das Ziel des Messebesuchs: Wollt ihr euch nur inspirieren lassen, oder seid ihr auf der Suche nach konkreten Informationen. Wenn es um Inspiration geht, lasst euch einfach durch die Messe treiben, wenn ihr etwas Konkretes sucht, bereitet euch vor dem Messebesuch schon etwas darauf vor (wichtige Fragen, bereits bekannte wichtige Details zur Hochzeit etc.).
  • Erwartungsmanagement: Habt nicht zu hohe Erwartungen von einem Messebesuch. Die wirklich grosse Arbeit der Hochzeitsplanung kommt nachher. Schon nur die Auswertung des ganzen Katalog- und Flyermaterials, welches ihr auf der Messe bekommen werdet.
  • Fun Faktor: Nehmt den Messebesuch eher als Unterhaltung, anstatt krampfhaft zu versuchen wichtige To Dos auf eurer Planungs-Liste abzuhaken. Wenn sich diese per Zufall erledigen lassen, weil ihr z.B. einen sympathischen Fotografen kennenlernt, dann ist umso besser.
  • Team up! Wenn euer Partner nicht wirklich Hochzeitsplanungsbegeistert ist, dann schleppt ihn nicht „komme was wolle“ an die Hochzeitsmesse. Verabredet euch lieber mit eurer/m interessierten Trauzeugin/Trauzeugen und geht gemeinsam an die Messe. Zu zweit macht’s definitiv mehr Spass als alleine oder mit einem Miesepeter im Schlepptau.
  • Angebotsvergleiche: Lasst euch nicht an der Messe etwas aufschwatzen. Überlegt euch in Ruhe, nehmt Details eines interessanten Angebots nachhause, schlaft darüber, vergleicht noch andere Angebote und trefft dann eine Entscheidung.

Viel Spass beim Messebesuch… und falls ihr dort nicht wirklich die richtigen Informationen oder Inspiration findet, dann kann ich euch vielleicht helfen. Eine Anfrage kostet nichts – ich freue mich über euren Kontakt!

 

Übersicht Hochzeitsmessen in der Schweiz 2017/2018

Datum Name Ort Beschreibung Kosten (CHF)
7. – 8. Oktober 2017 Loveside

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riverside – Seminar- & Eventhotel, Glattfelden Hochzeitsmesse im Zürcher Unterland mit Inspirationen, Dienstleister etc. Kostenlos
7. – 8. Oktober 2017 MariNatal

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KUSPO, Münchenstein, Basel Grösste Hochzeitsmesse im Mittelland und der Nordwestschweiz mit exklusiver Modenschau 10.–
8. Oktober 2017 Hochzyts Inspiratione

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Schloss Hünigen, Konolfingen Messe rund um die Traumhochzeit Erw. 9.–
21. – 22. Oktober 2017 BigLove

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Meister Trauring- und Schmuckmanufaktur

Wollerau

In der aussergewöhnlichen Architektur der renommierten Trauring- und Schmuckmanufaktur Meister steht exklusiv für Sie an zwei Tagen der Trauring im Mittelpunkt. Kostenlos

 

Verlosung bei Anmeldung

29. Oktober 2017 Hochzeitsausstellung Berner Oberland

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Hotel Royal St. Georges, Interlaken Ausgewählte Aussteller aus der Region präsentieren alles rund um das Thema Feste & Hochzeiten. Kostenlos
4. – 5. November 2017 Hochzeitswelten

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Zuger Messegelände, Zug Bereits zum siebten Mal findet in Zug die Messe „Hochzeitswelten“ statt.  Die Hochzeitsmesse wendet sich an Paare, die ihre Hochzeit planen, wie auch an alle, die daran sind, ein

besonderes Fest zu organisieren.

Erw. 16.–
Bis 16 J. 10.–
4. – 5. November 2017 Fest- und Hochzeitsmesse

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Olma Messen, St. Gallen Rund 200 Aussteller zeigen dem Publikum, was es für eine traumhafte Feier braucht, geben wertvolle Tipps und stehen für individuelle Fragen zur Verfügung Erw. 19.–
Bis 16 J. 12.–
19.  November 2017 Einfach luxuriös Hotel Freienhof, Thun Hochzeits- und Festmesse im Hotel Freienhof in Thun mit Modeschau Kostenlos
6. – 7. Januar 2018 Fest- und Hochzeitsmesse

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Messe/Hallenstadion Oerlikon, Zürich Bereits zum 11. Mal findet die internationale Messe für Hochzeit, Fest und Eventmarketing statt. Freuen Sie sich auf die neuesten Trends, attraktive Angebote und elegante Mode für Hochzeiten und andere festliche Anlässe. Erw. 21.–
Bis 16 J. 12.–
13. – 14. Januar 2018 Hochzeitsmesse

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Messe Luzern, Halle 4, Luzern Grosse Messe mit lokalen und Schweizweiten Anbietern rund um Hochzeit und Event. Parallel zur Hochzeitsmesse findet die Messe „Babyworld“ statt.

PS: Die Facebookseite ist fast informativer, als die Website 🙂

Erw. 16.–
Bis 16 J. 12.–
13. – 14. Januar 2018 Aargauer Hochzeitsausstellung

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Hotel Löwen, Mellingen Bei der bedeutendsten Ausstellung der Region kann man sich von regionalen Ausstellern für den grossen Tag inspirieren und beraten lassen. Kostenlos
20. – 21. Januar 2018 Ja, ich will Stadthalle Chur, Chur Messe für Inspiration und Beratung von Brautpaaren, Brauteltern und Trauzeugen, Unentschlossene und Neugierige. Highlight ist die Modeschau. 6.–
20. – 21. Januar 2018 Hochzeitsträume Gasthof Kreuz, Engerkingen Für die schönsten und bewegensten Tage des Lebens, für den Familienevent oder für die besondere Feier. An der Hochzeitsmesse erhält man alles rund ums Festen und Feiern: Brautmode und festliche Kleidung, Schmuck, Dekorationen, Blumenkreationen, Essensvorschläge und effektvolle Lokalitäten, originelle Fahrzeuge… n/a
26. – 28. Januar 2018 MariNatal

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BERNEXPO, Halle 1.1, Bern Grösste Hochzeitsmesse im Mittelland und der Nordwestschweiz mit exklusiver Modenschau 10.00
17. – 18. Februar 2018 Hochzeitsexpo Müllerhaus, Lenzburg Hochzeitsausstellung n/a
23.-25. Februar 2018 Magic Moments Basel Elisabethenkirche, Basel Die Veranstaltung möchte sich gezielt von den klassischen Fest- und Hochzeitsmessen abheben. Magische Momente soll Hochzeitspaare, Besucher, Fest-und Feierfreudige inspirieren mit allem was es rund um die Planung ihres Anlasses braucht. n/a
10. – 11. März 2018 Sage Ja

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Bally House, Schönenwerd Die Hochzeitsmesse bietet interessierten Paaren die Möglichkeit, die breite Palette von Dienstleistungen und Produkten rund um das Thema Heiraten, an einem Standort zu erleben. Kostenlos

Alle Angaben ohne Gewähr; n/a = Information nicht verfügbar